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FDP Taunusstein: Keine Materialschlacht im Wahlkampf

Nach der Wahl ist vor der Wahl, weiß nicht nur der Taunussteiner FDP-Vorsitzende Raimund Scheu. Deshalb macht er nach der Landratswahl erneut den Vorschlag, bei den nächsten Wahlkämpfen mit viel weniger Plakaten zu werben. Dieses Geld könne man sparen und einem guten Zweck stiften.

OV-Taunusstein 24.2.2017 -

pasting Nach der Wahl ist vor der Wahl, weiß nicht nur der Taunussteiner FDP-Vorsitzende Raimund Scheu. Deshalb macht er nach der Landratswahl erneut den Vorschlag, bei den nächsten Wahlkämpfen mit viel weniger Plakaten zu werben. Dieses Geld könne man sparen und einem guten Zweck stiften.

Eingespartes Geld für guten Zweck spenden

„Nach der Landratswahl lecken die einen die Wunden und die anderen träumen vom großen Durchbruch“ stellt Scheu fest. Auch bei dieser Wahl habe sich wieder einmal gezeigt, „dass ein überbordender Wahlkampf mit einer Verschandelung der Stadt mit Plakaten und Belästigung der Bürger mit persönlichen Briefen die Wahlentscheidung der Bürger nur marginal beeinflusst“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Dies sei doch schon beim Bürgermeisterwahlkampf und der Kommunalwahl so gewesen.

Die FDP in Taunusstein habe ihren Stimmenanteil bei der Kommunalwahl 2016 um 70 Prozent fast ohne Wahlkampf gesteigert. „Dies zeigt, dass der zur Wahl gehende Bürger sich sehr wohl ein eigenes Bild macht und seine Entscheidung unbeeinflusst von der Wahlkampfmaschinerie der großen Parteien trifft“, so Scheu. Die FDP habe seit 2011 schon drei Versuche unternommen „eine Reduzierung der Plakatschlacht in unserer Stadt zu erreichen“, bemerkt Scheu. Jeder Vertreter der anderen Parteien habe sich dieser Meinung zunächst angeschlossen, und dann sei doch wieder rücksichtslos plakatiert worden. Trotzdem unterbreiten die Freien Demokraten nun noch einmal den Vorschlag, bei zukünftigen Wahlen auf diese Materialschlacht zu verzichten und lieber einen Teil des Wahlkampfbudgets für einen guten Zweck zu spenden. „Gerade bei der Bundestagswahl könnte dies interessant werden, damit die Bürger sehen, auch die etablierten Parteien sind bereit sich zu verändern und brauchen dazu nicht erst einen Schubs von rechts“, so der Taunussteiner FDP-Vorsitzende.

Die FDP hoffe jedenfalls, dass der neue Landrat Frank Kilian unabhängig bleibe und sich nicht von den Unterstützerparteien beeinflussen lasse. Die Parteioberen sollten ihre Grabenkämpfe einstellen „oder anderen, die dazu in der Lage sind, Platz machen“, so der Wunsch von Scheu. „Wir brauchen eine Zusammenarbeit der etablierten Parteien, die den Bürgern zeigt, dass sie die Probleme des Kreises lösen können und nicht durch die Wahl von der rechten Partei Druck machen müssen“.hierhttp://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/untertaunus/taunusstein/fdp-taunusstein-schlaegt-verzicht-auf-plakate-im-wahlkampf-vor_17677810.htm

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